Mehr Abenteuer, mehr Arbeit im neuen Semester

erstellt am: 30.07.2011 | von: Alexander Winkler | Kategorie(n): Blog, Deutsch

Nach dem Praktikum bin ich seit zwei Wochen wieder zurück in der Uni. Und morgen geht es direkt auf eine Exkursion nach Gisborne, wo ich mit 5 Kommilitonen für die Lokalzeitung, den Gisborne Herald, schreibe.

Dieses Semester sind die Ziele des Kurses eher auf Spezialisierung, Features und Feuilleton ausgelegt. Außerdem haben wir einen Kurs über Berichterstattung von öffentlichen Angelegenheiten, Regierung und Verwaltung. Darüberhinaus haben wir zwei Wahlkurse. Die erste Entscheidung fiel gegen Magazin- und Investigativjournalismus – ich denke das beides kann ich notfalls auch noch in Deutschland lernen. Da ich schon mal hier bin, habe ich trotz Warnungen Asien- und Pazifik-Journalismus gewählt.

Denn angeblich ist das so ziemlich der arbeitsaufwändigste Kurs, den man an meiner Uni wohl wählen kann. Aber ich glaube hier kann ich wirklich etwas einzigartiges lernen. Pazifische Regionen, politische Geschichte und Zusammenhänge, Wirtschaft und Geografie. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass es in Mikronesien, Melanesien und Polynesien zusammen mehr als 20.000 Inseln gibt. Meinen ersten 1200-Wörter-Artikel muss ich in zwei Wochen abgeben. Außerdem werde ich in den Frühlingsferien wahrscheinlich als Videoreporter für das Pacific Media Centre beim Pacific Islands Forum sein. Dort haben 15 der 16 pazifischen Regierungschefs einen Gipfel, nur Fiji ist aufgrund der politischen Lage derzeit ausgeschlossen.

Mein zweites Wahlfach war mehr eine Medienwahl, und da ich ja ohnehin schon für Design, Konzept und Programmierung verantwortlich war, habe ich Online Video, Radio und Zeitung vorgezogen. Ich bin sogar Chef-Redakteur. Die neue Seite geht übrigens vermutlich am 18. August online, also unmittelbar bevor die erste Ausgabe der Zeitung dieses Semester erscheint. Vielleicht erlauben wir sogar einen kleinen Einblick in die Druckausgabe.

Und dann ist da natürlich noch unsere Exkursion. Morgen früh geht’s los nach Gisborne an der Ostküste. Gisborne behauptet die Stadt zu sein, die jeden Tag als erstes auf der Welt die Sonne begrüßen darf. Auch wenn das nur auf manche Jahreszeiten zutrifft, ist es sicherlich einer der östlichsten Punkte der Welt. Ich arbeite dort mit 5 Kommilitonen für den Gisborne Herald, die Lokalzeitung. Und da ich meine Kamera dabei habe werde ich auch versuchen ein paar Video-Berichte zu verfassen.

Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, wo auf meinem Weg nach Gisborne ich gerade bin, gibt’s hier einen Liveticker mit Streckenprofil und Landkarte. Am Sonntag um die Mittagszeit (Neuseeland-Zeit) geht’s los!


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