Zwei Wochen in ‘Windy Wellington’

erstellt am: 16.07.2011 | von: Alexander Winkler | Kategorie(n): Blog, Deutsch

Mein erster großer Trip aus Auckland raus, und so nah zur Südinsel vermutlich bis November nicht mehr schaffen werde: Wellington. Obwohl mein Praktikum bei Radio Neuseeland die meiste Zeit beansprucht, habe ich natürlich den Rest der Zeit damit verbracht, Wellington kennen zu lernen.

Wellington at night. // Wellington bei Nacht.Ein paar Daten vorab: Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland, auch wenn es nur etwa ein drittel der Einwohnerzahl von Auckland hat. Wellington liegt am Südende der Nordinsel mit einer Fähre auf die andere Seite der Cookstraße nach Picton auf der Südinsel. Laut der englischen Wikipedia ist Wellington die zweitjüngste Stadt Neuseelands.

Nach meiner Ankunft am Samstagmittag waren an den Wochenenden größtenteils Sehenswürdigkeiten angesagt. Am beeindruckendsten fand ich meinen Sonntagmorgenspaziergang, während dem ich festgestellt habe, wie aktiv die Stadt ist. Unzählige Familien waren im Hafen unterwegs und die Kinder haben sich meist auf einem der vielen Spielplätze vergnügt. Fahrradfahrer, Skateboarder, Inlineskater, Jogger – allesamt an der frischen Luft oder auf dem Gemüsemarkt unterwegs. In Auckland habe ich das so noch nicht erlebt. Das mag aber auch vielleicht daran liegen, dass sich das leben dort mehr auf die Vororte verlegt. Da ich in der Innenstadt wohne, kann ich das so nicht sagen.

Colourful veggie market. // Farbenfroher Gemüsemarkt.Am darauf folgenden Samstagmorgen bin ich auf den Mount Victoria gewandert und habe den Ausblick über Stadt und Meer genossen. Nord- und Südinsel sind an der engsten Stelle nur 24km auseinander. Wenn ich richtig gerechnet habe, sollte man also auf die andere Seite schauen können. Ich habe die Südinsel nicht gesehen. Vielleicht liegt Wellington aber auch nicht exakt an der engsten Stelle oder ich habe in die falsche Richtung geschaut. Auf jeden Fall war es ziemlich windig. Aber dafür ist “windy Wellington” ja bekannt.

Ansonsten habe ich versucht so viel wie möglich aus meinen zwei Wochen zu machen. Durch die Stadt bummeln, Parlament und Te Papa, das Nationalmuseum besuchen und das Cablecar in die botanischen Gärten nehmen. Außerdem war ich mit Victoria – die gleichzeitig mit mir im Praktikum bei Radio Neuseeland war – jeden morgen in einem anderen Café Kaffee besorgen. Wenn also jemand Tipps für Kaffee in Wellington braucht, ich weiß bescheid.

Mein Flug zurück nach Auckland geht heute Abend und am Montag geht die Uni wieder los. Irgendwie machen mich mein Stundenplan und die Ankündigungen der Professoren etwas nervös über den Aufwand der mir nächstes Semester bevorsteht. Trotzdem freue ich mich auf asiatisch-pazifischen Journalismus, mehr Stenografie, meine Aufgaben als Online-Chefredakteur unsere Exkursionen und noch mehr Neuseeland.

Achja. Und über mein Praktikum bei Radio Neuseeland schreibe ich in ein paar Tagen separat.


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